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Wenn Gott einen Hund misst, zieht er ein Band um das Herz statt um den Kopf.

28.01.2019

Und bei einem Hund hatte er ganz sicher ein ganz besonders großes Maßband genommen. Doch fangen wir von vorne an. Habt Ihr schon einmal etwas von Utja von der Wildkirsche gehört? Nein, natürlich nicht. Aber wenn der Name „Ronja“ fällt, zaubert sie auch noch heute, 10 Jahre nach ihrem irdischen Leben, Lächeln in die Gesichter der Menschen, die sie kannten. Und sie war bekannt wir ein bunter Hund. Ronja, eine Rauhaardackelhündin mit Charakter. Man sagt dem Dackel ja nach, er sei eine Kreuzung von Liebenswürdigkeit und Niedertracht, von Tatendurst und Faulheit. Von Gleichmut und Empfindsamkeit, von Anhänglichkeit und Wanderlust. Von Sanftmut und Frechheit, von Freude und Melancholie. Von Winzigkeit und Größenwahn! Und alles traf auf Ronja zu.

Die älteren Hundefreunde kennen sicher noch die Bücher vom Dackel Haidjer. Es erzählt das Leben eines Dackels in der Lüneburger Heide aus der Sicht des Hundes – nicht als Ich-Erzähler, sondern so erzählt, wie man sich als Mensch vorstellt, wie der Hund denkt. Jeder Dackelbesitzer wird sagen: ja, typisch! Kleine Kostprobe gefällig? Haidjer nimmt im Garten eine Tierspur auf und folgt ihr in den Wald. Zitat: „Als Herr Schmidt nach ihm ruft, ist Haidjer schon weit weg – so weit weg, dass er jetzt leider nicht mehr umkehren kann.“ Dann folgen rund drei Seiten, wie Haidjer durch den Wald läuft, die Rehe entdeckt, die schließlich vor ihm weglaufen. „Nachdem Haidjer alles beschnüffelt hat, trottet er langsam nach Hause zurück. Ihm ist doch so, als ob Herr Schmidt gerufen hätte – vorhin.“

Es scheint mir, als hätte Ronja ausgiebig darin gestöbert, bevor sie mich als ihren Lebenspartner aussuchte. Von „Herrchen“ oder „Hundeführer“ konnte nämlich niemals die Rede sein.

 

Ich wohnte noch in der Bonner Südstadt, als der Welpe seine neue Wohnung in Besitz nahm. Es passte ihm überhaupt nicht, in der eigens gezimmerten Hundekiste in der Küche zu quartieren, während es im Schlafzimmer doch viel geselliger war. Also tämmelte er brummend jede Nacht durch die Küche, um einen Weg ins Schlafzimmer zu finden. Das war nervig. Aber wie Abhilfe schaffen? Rolf, Ronja und Konsequenz: das passte einfach die ganzen Jahre nicht zusammen. Da kam mir der Zufall zu Hilfe. Ronja stieß wohl an das hochkant stehende Bügelbrett, brachte es zu Fall und wäre vermutlich auch darunter begraben worden, wenn die Wand es nicht rechtzeitig aufgefangen hätte. Jedenfalls war sie ob des Schocks erst einmal kuriert und fand sich mit dem für sie vorgesehenen Lager ab. Im Nachhinein denke ich mir, die Kiste war einfach viel zu groß. Sie hätte einem Dobermann sattsam genügt und die kleine Dackeline kam sich bestimmt sehr verloren darin vor.

Ronja eroberte die Herzen im Sturm. Wenn ich um die Elisabethkirche mit ihr Gassi ging, blieben die Leute oft stehen und lächelten. Plötzlich sprachen mich wildfremde Frauen an. Ich vertrete noch heute dieAuffassung, dass die Ronjas dieser Erde besser Ehen anbahnen als jedes Institut, von parshipen ganz zu schweigen.

Ich durfte Ronja mit ins Büro nehmen, was im Jagdverband guter Brauch war. Da wir nun rund um die Uhr zusammen waren, wuchs eine ganz besondere Nähe zwischen dem Hund und seinem Menschen. Auch im Büro hatte sie ihren eigenen Kopf. Sie gewöhnte es sich an, morgens im Sekretariat zu verschwinden, wo sie Ansprache und Leckereien bekam. Wenn es gegen 17 Uhr dort ruhig wurde, kam sie wieder zu mir und animierte mich, nun auch die Bürotür hinter mir zu zumachen und mich endlich um meinen Hund zu kümmern. Gerade so, als litte sie unter Wohlstandsverwahrlosung. Ich mag die Abende im Büro mit sinnlosen Überstunden nicht zählen, vor denen Ronja mich bewahrt hat.

Aber Ronja war mitnichten ein Bürohund. Sie zeichnete sich durch einen unvorstellbaren Jagdtrieb und Willensstärke aus, ihr Ziel zu erreichen. Wir bejagten in dieser Zeit mit drei guten Freunden ein kleines Niederwildrevier nahe Neuwied mit Hecken, Büschen, Abräumgelände von Bims und ähnlichen Paradiesen für Kaninchen. Das war ihr Ding. Wenn sie ein Kaninchen in der Nase hatte, ging die wilde Jagd los. Solange, bis es vor die Flinte kam oder rechtzeitig einen rettenden Bau erreichte. Es war eine fröhliche unbeschwerte Zeit, in der nicht nur wir drei Freunde, sondern auch unsere Hunde zu einem eingespielten Team zusammenwuchsen. Drei Hündinnen (Deutsche Wachtel, Kleiner Münsterländer und Rauhaardackel) bescherten den Kaninchen unruhige Zeiten und uns viele jagdliche Freuden. Sie erkannten untereinander an der Art des Lautgebens und wenn Ronja ihr typisches „jiffjiff“ aus den Hecken erklingen ließ, wussten die beiden anderen, hier ist Action und stürmten zu ihr hin.

Allerdings hatte Ronja auch zwei Macken, die ihr nicht abzugewöhnen waren. Wenn wir an einer Ecke anfingen zu jagen und sie dort ein Stück Wild in die Nase bekam, verfolgte sie es spurlaut gerne auch über weite Entfernungen und ward nicht mehr gesehen. Nicht nur, dass der Hund weg war, er hatte auch alles Wild gewarnt, das klug genug war, sich unauffällig zu verdrücken. Hätte jemand fluchen lernen wollen, so wäre er in diesen Augenblicken gut bei uns aufgehoben gewesen, auch wenn sich später wieder alles in Lachen über den „bekloppten Dackel“ auflöste. Wir waren zwar jagdlich sehr passioniert, aber niemals verbissen. Lachen und Freude haben war unser Ding.

Mit in die Wurfkiste (es gab ja keine Wiege) gelegt wurde Ronja die Baujagd und das war wirklich eine Passion, die mir ziemlich viel Frust und Sorgen bereitete und die auch irrwitzige Züge annahm. Ich habe sie niemals dazu ermuntert, im Gegenteil. Es kam gelegentlich vor, dass sie bei einem Waldspaziergang plötzlich verschwand, wenn ein Fuchsbau in der Nähe war und ich den freilaufenden Hund einen Moment aus den Augen ließ. Dann war er nicht wie, sondern vom Erdboden verschwunden. Hatte ich Glück, war meine Hündin in zehn Minuten wieder da. Hatte ich Pech, waren meine Abendtermine der Wacht am Bau gewichen.

Hatte Ronja Pech, geriet sie unterirdisch an einen Dachs, der mit dem Fuchs gerne den Bau teilt. Dachse sind deutlich gefährlicher für die Bauhunde, weil sie nicht nur stärker sind, sondern auch die Gänge blitzschnell zuschaufeln und ihre Gegner so verklüften. So nennen Jäger das Zuscharren der Röhre durch den Dachs oder Fuchs, damit der Bauhund nicht folgen kann. Ich erinnere mich noch gut an einen Jagdtag mit mehreren Schützen, aber, vermutlich witterungsbedingt, nur wenigen Kaninchen. Ronja wurde es zu langweilig und sie entschied sich spontan, in einen unter Dornen versteckten Fuchsbau einzuschliefen. Nachdem ich eine halbe Stunde vergeblich nach ihr Ausschau gehalten hatte, fand ich sie recht kleinlaut neben einem älteren Schützen sitzen. Ein Dachs hatte sie übel zugerichtet. Mit seinen Krallen hatte er tiefe Risse in ihrem Gesicht hinterlassen. Unser Jagdfreund war Arzt und entschied nach kurzer in Augenscheinnahme, dass Nähen nicht notwendig sei. Es sei aber auf jeden Fall sinnvoll, den Hund zu schonen. Ich trug Ronja also zum Auto, wobei Sie mir auf halber Strecke zu schwer wurde. Kaum hatte ich sie abgesetzt schüttelte sie sich, machte auf dem Absatz kehrt und rannte zielstrebig wieder in den Bau. Sie wollte wohl noch eine Rechnung begleichen. Als sie nach erstaunlich kurzer Zeit wieder oben angekommen war, nahm ich sie an die Leine (auch ich bin lernfähig) und zog sie für diesen Tag aus dem jagdlichen Verkehr.

Aus den Bauten brachte Ronja immer eine Menge Souvenirs mit. Zecken setzen sich an ihrem Gesicht fest und das ein oder andere Mal hatte sie regelrechte Zeckenbrillen, die kaum zu entfernen waren, weil die Plagegeister noch zu klein waren. In den wilden Zeiten waren wir Stammkunden beim Tierarzt, denn die Dornen hinterließen immer wieder kleine Risse auf den Augäpfeln.

Unvergesslich wird mir auch ein Jagdtag auf Langeoog bleiben. Anlässlich der Jahrestagung der Geschäftsführer der Jagdverbände waren wir vom niedersächsischen Kollegen eingeladen worden. Interessant daran waren natürlich auch die Hunde der Kollegen, die immer den Charakter ihres Führers widerspiegelten. Vielleicht hätte ich mir diesen Satz besser verkniffen, denn 4 Finger zeigen ja dabei auf mich. Ronja jagte zunächst in meiner Nähe, um sich dann einer offensichtlich lukrativeren Einheit anzuschließen. Gegen Ende des Jagdtages wurde sie nicht mehr gesehen oder gehört. Auch nach dem Strecke legen blieb sie unauffindbar. Alle Kolleginnen und Kollegen der Geschäftsstelle suchten die Insel bis nach Einbruch der Dunkelheit nach ihr ab. Vergebens. Ich entschied mich, am Startpunkt unserer Jagd im Auto zu warten. Ein Kollege, dem ich das niemals vergessen werde, ließ mich in dieser Zeit nicht alleine, sondern setze mich zu mir ins Auto, statt mit den anderen fröhlich zu feiern. Dabei erzählte er mir, dass ihn der Tod seines Hundes schlimmer getroffen habe, als der seines Opas. Natürlich sagt dies gar nichts über den Opa, aber sehr viel über die enge Beziehung zwischen einem Hund und seinem Führer.

Immer wieder stiegen wir aus dem Auto, horchten in die Dunkelheit hinein und leuchteten mit der Taschenlampe das Gebiet ab. Alles blieb ruhig. Meine Vermutung war, dass Ronja in einem Bau im sandigen Gelände verschüttet wurde. Banges Warten und Hoffen. Gegen 22 Uhr horchte ich nochmals in die Dunkelheit hinein, als ich plötzlich mir vertrautes Bellen vernahm. Ronja jagte immer noch. Alleine. Ohne Sinn und Verstand aber aus purer Freude am Jagen. Sie bewegte sich nach dem Pfeifen in meine Richtung und im Schein der Taschenlampe reflektierten ihre Augen. Jetzt lief sie allerdings nicht mehr. Völlig entkräftet setzte sie sich ein paar Hundert Meter vor mir hin. Sie schaffte es nicht mehr aus eigener Kraft, die vor ihr liegenden leichten Wasseransammlungen zu durchqueren. Leichten Fußes zog ich mir die Gummistiefel an und lief zu meinem Hund. Er war völlig abgejagt und fix und fertig. Im Hotelzimmer verputzte Ronja statt einer drei Dosen Futter und schlief 48 Stunden am Stück. Es war sicher einer der schönsten Tage in ihrem langen Dackelleben.

Besonders aufregend fand Ronja gewiss auch einen sonnigen Allerheiligentag in der Eifel. Mein Bruder und ich saßen mit den beiden Tanten am Küchentisch der Gaststätte und hatten gerade mit dem Mittagessen begonnen, als mein Bruder und ich uns mit vielsagenden Blicken verständigten. Wir hatten beide zur selben Zeit das wilde Gebell des Dackels aus dem Hühnerstall vernommen, das von angsterfülltem Hühnergeschrei begleitet wurde. Natürlich wussten wir sofort, was da gerade im Gange war.

Ich sprang auf und rannte über den Hof zum Hühnerstall, wo sich mir ein völlig chaotisches Bild bot. Ronja verfolgte die Hühner im Blutrausch, die um ihr Leben gackerten und mit ihren Flügeln Staub und Torf aus der Einstreu durch die Luft wirbelten, so dass kaum etwas zu sehen war. Ich schnappte mir den Hund und rang ihm ein Huhn aus dem Fang ab. Das arme Huhn war verletzt und wurde von den Tanten separiert, damit es sich erholen konnte. Was es nicht tat, sondern es verschied nach zwei Tagen. Die Anzahl der Todesopfer erhöhte sich damit auf vier, denn als die Staubwolken sich wieder beruhigt hatten und die Hühner sich im Garten vom Schock erholten, fand ich drei tote Hühner auf dem Boden. Den außerordentlich hohen Beliebtheitsgrad, den Ronja bei den Tanten genoss, kann man daran ermessen, dass sie kein Wort des Vorwurfs erhoben, die Hühner kurzerhand rupften und küchenfertig zubereiteten, so dass rechtzeitig vor dem traditionellen Besuch des Friedhofs die Spuren des Blutbades beseitigt waren. So bekam der Umstand, dass es bei uns zu Hause immer dann Hühnersuppe gab, wenn mein Vater krank war oder das Huhn krank war eine erweiterte Bedeutung. Oder um es mit Wilhelm Busch zu sagen: „Jedes legt noch schnell ein Ei – und dann kommt der Tod herbei.“ Nu wees de ett!

 

Mal ehrlich: Interessiert Sie, ob ein Deutscher Unternehmer einmal auf den Baum geklettert ist? Die Werbung nervt jedenfalls so, dass ich mir wünsche, er wäre auf dem Baum geblieben, statt Pampers für Narzissmus unters Volk zu bringen. Immerhin hat diese Werbung mir eine andere Geschichte ins Gedächtnis gerufen, quasi ein weiterer Beleg für Ronjas Zielstrebigkeit, Willensstärke und unorthodoxen Lösungsansätze. Wenn schon nicht jagen, dann wenigstens Ball spielen. Das hieß, ich werfe den Ball weg und Ronja sucht. Und kaut danach auf dem Ball herum. Der Filz der Tennisbälle, die sie wirklich immer und überfall fand und anschleppte, hatte im Laufe der Jahre ihre Zähne abgeschliffen, zum Glück nicht in einem funktionsbeeinträchtigendem Umfang. Um es kurz zu machen: Ich schmiss Ronja den Ball im Garten der Mietwohnung in Bad Godesberg, in der ich mich wieder als Single übte. Der Garten war ein wenig abschüssig und wurde unten von mehreren Scheinzypressen begrenzt, die schon älter waren und regelrechte Astkränze bildeten. Meine Aufmerksamkeit einem Telefonat widmend warf ich den Tennisball ohne weitere Beachtung in den Garten. Es war ein längeres Telefonat, was seine Gründe gehabt haben wird. Jedenfalls war der Ball nicht apportiert und von Ronja weit und breit keine Spur. Zeit nach dem Rechten zu sehen. Pfeifen und Rufen verhallten im Off. Wo mochte der Dackel denn nun schon wieder sein? Plötzlich sah ich ihn und traute meinen Augen nicht. Ich hatte den Ball wohl hoch in die Scheinzypresse geworfen und Ronja war Astring um Astring hoch geklettert und hielt auf über 2 Metern Höhen den Ball im Fang. Wir kennen das alle noch aus unserer Kindheit: Viel leichter kommt man den Baum hoch als runter. Ronja konnte man sowohl den Stolz im Gesicht ablesen als auch die bange Frage, wie sie nun wieder heile mit der Beute unten ankommen würde. Ich stellte mich auf die Zehenspitzen, machte mich ganz lang und konnte sie dann packen und sicher auf dem Boden absetzen. Wie wir uns freuten! Ich warf noch einmal den Ball, dann riss ich mir schnell noch ein Bierchen auf die ungewöhnliche Aktion auf.

So unendlich viel mehr könnte ich über unsere gemeinsamen Jahre schreiben. Vielleicht sollte ich es – was meint Ihr? Irgendwann, es war nach 16 wunderbaren Jahren, kam der Tag des Abschiednehmens. Die letzte Pflicht, die ich für Ronja tun musste, war sie von weiterem Schmerzen und Leiden erlösen zu lassen. Der letzte war der schwerste Weg, den ich mit der geliebten Hündin gehen musste. Es ging ein langes Leiden voran, ich stellte mir unzählige Fragen, um den richtigen Zeitpunkt zu wählen, und danach entstand eine tiefe dunkle Leere. Auch wenn ich sicher weiß, dass ich in voller Verantwortung für das mir anvertraute Tier richtig gehandelt habe, bleibt bis zum heutigen Tag immer noch etwas von dem Schuldgefühl in mir gegenwärtig, meinen besten Freund verraten zu haben.

 

Wenn wir über Ronjas Leidenschaft, ihre Schlitzohrigkeiten, ihre Beharrlichkeit und ihre Späße reden, zaubert sie denen, die sie kannten, ein Lächeln ins Gesicht. Es ist das schönste Vermächtnis, das sie uns machen kann und hilft mir, in Dankbarkeit loszulassen. Ronja ist mir oft gegenwärtig. Und wenn der Frost über die Felder streift und das Feuer im Kaminofen knistert, ist es manchmal so, als ob ihr Kopf in meiner Hand liegt – wie in alten Zeiten.

 

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