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Meine Auszeit „für Zwischendurch“

16.08.2018

Es ist wohl ausgemacht, dass nächst dem Wasser das Leben das Beste ist, was der Mensch hat, wusste schon der deutsche Physiker Georg Christoph Lichtenberg. Hippokrates nutzte die heilsame Kraft des Wassers und auch die Römer und Orientalen fühlten sich in diesem Element wohl. „Wasserdoktor“ Sebastian Kneipp hat seine Lungentuberkulose allein mit Wasser therapiert. Sein Lebensmotto wurde: „Wenn es für mich ein Heilmittel gibt, so wird es das Wasser sein.“

In den letzten Wochen war ich in der Ostsee, im Laacher See, in Waldschwimmbäder und im Rhein. Doch als ich eben in das Wasser der Kristall Rheinpark-Therme in Bad Hönningen eintauchte habe ich den Unterschied gespürt: Das Wasser ist spürbar weicher und ich fühle mich direkt wohl darin. Warum? Ich fange an, die vielfältigen Informationen zu lesen. Es handelt sich um ein Thermalsole-Heilwasser, eine Natrium-Magnesium-Hydrogencarbonat-Chloridhaltige Sole, die aus einer Tiefe von über 292 Metern mit einer Temperatur von 24,7 °C an die Oberfläche kommt.

Und ich lese: „Die Thermen-Philosophie steht in engem Zusammenhang mit der Lehre der hl. Hildegard von Bingen, weshalb der Frischwasserzulauf über Edelsteine und Bergkristalle erfolgt. Zusätzlich wird das Frischwasser mit einer GRANDER Wasserbelebungsanlage aufbereitet. Basierend auf der GRANDER Technologie – benannt nach dem Verfahren des Tiroler Naturforschers Johann Grander – wird das Wasser in seine natürliche, Millionen Jahre alte Struktur zurückversetzt und regeneriert sich in hohem Maße selbst. Das spürbar weichere Wasser sorgt für mehr Wohlbefinden, macht Haut und Haare geschmeidig und schont die Augen. Nach dem Baden in „belebtem GRANDER Wasser“ fühlt man sich frisch und entspannt. Wasser hat ein Erinnerungsvermögen und reichert sich durch sein Umfeld an.“

 

Egal, ob man sich das jetzt gut vorstellen kann (so wie ich) oder auch nicht: Das Wasser ist spürbar anders. Es wirkt sich positiv auf meinen Körper und auch auf meine Seele aus – genauso wie die Saunabesuche nebenan. Mit Aufgüssen nach Hildegard von Bingen oder einem Bad Reichenhaller Salz-Aufguss oder ganz idyllisch direkt am Rhein. Ich werde ruhiger, entspannter, kann loslassen und habe wieder Raum für neue Ideen und Pläne. Einmal die Woche ist dies meine Auszeit für Zwischendurch.

 

Und wo ist der Haken? Zunächst muss ich über den Rhein. Fähre. Zeit. Dann ist es am Wochenende zu voll, was auch mit dem guten Preis-Leistungsverhältnis zu tun haben dürfte. Also nehme ich mir die Zeit unter der Woche vormittags – und darf mich dann zu den jüngeren Gästen zählen. Ein immer seltener werdendes Privileg. Und mein Schwimmpensum kann ich nicht absolvieren. Ein paar Bahnen ziehen geht, mehr nicht. Dafür geht es dann ins Twin in Bad Neuenahr.

Vielleicht geht es Euch ja so wie mir – im Kopf die bekannten Wellnesstempel. Das kann und will die Hönninger Therme nicht sein. Ich weiß heute die Vorzüge der Rheinpark-Therme zu schätzen. Die Routinen und die vertrauten freundlichen Gesichter der Gäste und des Personals lassen mich schnell „ankommen“. Eben meine Oase im Alltag. Und die Kamele, die es in jeder Oase gibt, nehme ich nicht mehr wahr.

 

Wie stellte schon Lichtenberg fest? „Es ist schade, dass es keine Sünde ist Wasser zu trinken, rief ein Italiener, wie gut würde es schmecken.“

 

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